Historie

Mit Eintragung im Handelsregister vom 30.06.2017 wurde die ehemalige Ferngas Nordbayern GmbH auf ihre Schwestergesellschaft, die ehemalige Ferngas Thüringen-Sachsen GmbH, verschmolzen. Die beiden vorher eigenständigen Unternehmen arbeiten seither als ein Unternehmen unter dem neuen Namen Ferngas Netzgesellschaft mbH mit Sitz in Schwaig b. Nürnberg weiter.

Die Gesellschaft betreut zwei Netzgebiete, das Netzgebiet Thüringen-Sachsen und das Netzgebiet Nordbayern.

Das Netzgebiet Nordbayern geht auf die ehemalige Ferngas Nordbayern GmbH zurück, deren Historie im Folgenden dargestellt ist.

 

Die Wurzeln der ehemaligen Ferngas Nordbayern GmbH reichen bis in die 1960er Jahre zurück. Damals wurde am 7. September 1962 in Amberg die Ferngas unter dem Namen Ferngas Nordbayern gegründet. Seither blickt das Unternehmen auf eine bewegte Geschichte zurück. Seit dem 1. April 2014 hat die Ferngas ihren Firmensitz in Schwaig bei Nürnberg und ist heute für die Ferngasversorgung im süddeutschen Raum zuständig.

 

2017

30. Juni: Die Ferngas Nordbayern GmbH wird auf die Ferngas Thüringen-Sachsen GmbH, verschmolzen. Die Gesellschaft firmiert unter Ferngas Netzgesellschaft mbH mit Firmensitz in Schwaig b. Nürnberg.

 

2016

4. Februar: Die Ferngas Netzgesellschaft mbH erhält wieder ihren ursprünglichen Namen Ferngas Nordbayern GmbH.

 

2014

1. April: Die Ferngas Nordbayern GmbH wird in Ferngas Netzgesellschaft mbH umbenannt.

1. März: Der Firmensitz wird nach Schwaig bei Nürnberg verlegt.

 

2013

20. Dezember: Der First State European Diversified Infrastructure Fund wird Eigentümer der Ferngas und Dieter Bochmann zum Geschäftsführer bestellt.

30. September: Das Handelsgeschäft der Ferngas wird zur E.ON Energy Sales GmbH abgespalten.

Januar bis September: Alle wesentlichen Beteiligungen werden rückveräußert oder an E.ON-Gesellschaften übertragen.

 

2012

Die Enovos Deutschland AG, Saarbrücken, und die N-ERGIE Aktiengesellschaft, Nürnberg, scheiden als Gesellschafter aus. Somit ist E.ON Ende 2012 mit 100 % der Geschäftsanteile alleinige Gesellschafterin.

Die Ferngas feiert ihr 50-jähriges Bestehen.

 

2008

Die Saar Ferngas scheidet als Mitlieferant aus. Erdgas wird nunmehr ausschließlich bei E.ON Ruhrgas bezogen.

 

2003

31. Januar: E.ON übernimmt die Ruhrgas AG und damit auch die Anteile der Ferngas.

 

2002

Die Ferngas feiert ihr 40-jähriges Bestehen.

 

2001

Die Ferngas beteiligt sich an der Stadtwerke Wertheim GmbH.

 

2000

25. September: Der Firmensitz wird nach Nürnberg verlegt.

Das Leitungsnetz wird an die E.ON Gas Grid verpachtet. Die Ferngas konzentriert sich zunehmend auf Dienstleistungen als Folge der Entbündelungsvorschriften für integrierte Energieunternehmen.

 

1998

Die Ferngas verstärkt die Zusammenarbeit mit lokalen Versorgungsunternehmen und beteiligt sich zum 1. Januar an den Stadtwerken Bamberg Energie- und Wasserversorgungs GmbH. Die seit vielen Jahren intensive Zusammenarbeit mit den Westböhmischen Gaswerken, Pilsen (ZCP), mündet in einer Beteiligung der Ferngas an der ZCP durch den Erwerb von Aktienanteilen. Die ZCP versorgt Westböhmen mit Erdgas und verkauft im Jahr 1998 über ein 4.195 Kilometer langes Leitungsnetz rund 8,1 Milliarden Kilowattstunden Erdgas. Die Energierechtsnovelle zur Liberalisierung des Strom- und Gasmarktes wird beschlossen.

 

1996

Gründung der KGN Kommunalgas Nordbayern GmbH, Bamberg. Die KGN wird beauftragt, die von der Ferngas mit Erdgas belieferten Orte und Gemeinden mit Wirkung zum 1. Januar 1997 zu versorgen.

 

1995

Mit Wirkung zum 1. Dezember überträgt die Ruhrgas AG ihre Stimmanteile auf ihre 100 %ige Tochtergesellschaft Ruhrgas Energie Beteiligungs-AG, Essen.

 

1993

Mit Wirkung zum 5. November beteiligt sich die Ferngas an der Gasversorgung Ostbayern GmbH, Regensburg (GASOB).

 

1992

Im Jubiläumsjahr beliefert die Ferngas 91 Direktkunden, 34 weiterverteilende Unternehmen sowie rund 7.000 Kunden im Bereich der eigenen Ortsgasversorgung. Der Freistaat Bayern veräußert seine Beteiligung an die Energieversorgung Oberfranken GmbH, Bayreuth (EVO).

 

1982 – 1989

Anschluss des nordwestlichen Teils des Fichtelgebirges und weiterer kontinuierlicher Ausbau des Hochdruckleitungsnetzes.

 

1977

Im Juli wird das neue Ferngas-Verwaltungsgebäudes in Bamberg eingeweiht.

 

1974/75

Die Erdgasleitung Bayerischer Wald wird gebaut.

Übernahme der Inselgasversorgungen von Bruck, Nittenau und Roding sowie Aufbau weiterer Ortsgasversorgungen in Ostbayern. Gründung der Gasversorgung Frankenwald GmbH, Helmbrechts, als Gemeinschaftsunternehmen der Licht- und Kraftwerke Helmbrechts GmbH und der Ferngas.

 

1973

Beginn des Bezuges von Erdgas aus der damaligen Sowjetunion, erneute Umstellungsmaßnahmen.

 

1970/71

Die Ferngas wird in Münnerstadt (Unterfranken) erstmalig als Ortsgasversorger tätig. Umstellung des Leitungsnetzes und der Gasverbrauchsgeräte von Kokereigas auf Erdgas. Die Ruhrgas AG wird im Rahmen einer Konsolidierung Mehrheitsgesellschafterin der Ferngas.

 

1969

Der Freistaat Bayern wird durch Übernahme des Stammanteils der Luitpoldhütte AG, Amberg, Ferngas-Gesellschafter.

 

1964

Die Ferngas nimmt die Belieferung der ersten Industrie- und Weiterverteilerkunden auf.

 

1963

19. August: Erster Spatenstich für den Hauptleitungsbau von Gernsheim nach Mitterteich.

Juli: Der Firmensitz wird nach Bamberg verlegt.

 

1962

7. September: Gründung der Ferngas Nordbayern in Amberg.

Die drei Gründer der Ferngas: Ruhrgas AG, Essen; Saar Ferngas AG, Saarbrücken; Luitpoldhütte AG, Amberg.

 

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